Gälisch: usige baetha, auf Holz eingebrannt

Das Gälische und der Scotch

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Brennereien und Whiskys aus Schottland haben häufig gälische Namen. Der Name des schottischen Nationalgetränkes selbst entstammt sogar dem schottischen Gälisch „usquebaugh“ und wird mit  „Lebenswasser – Aqua vitae“ übersetzt.  Das schottische Gälisch (eng verwandt mit dem irischen Gälisch) ist eine der ältesten Sprachen Europas. Es wird momentan noch von ca. 60.000 Schotten gesprochen. Diese wohnen vorwiegend in den inneren und äußeren Hebriden und in einigen Gebieten im Westen Schottlands.

Einige wichtige gälische Wörter:

Fàilte! : Willkommen!

Beannachd leat! : Auf Wiedersehen!

latha (là) math! : Guten Tag!

Slàinte! : Gesundheit! Prost!

Ciamar a tha thu? : Wie geht es dir?

Tapadh leat! : Danke (dir)!

Mas e do thoil e : Bitte

Das Gälische hat eine eigenartige Schreibweise und eine fremdartige Aussprache. Bei manchen Whiskysorten oder Brennereien fällt es daher schon schwer den Namen richtig auszusprechen.

Whiskybrennereien und deren Übersetzung:

Ardbeg : kleine Anhöhe

Ardmore : große Anhöhe

Cragganmore : großer Felsen

An Cnoc : der Hügel

Bowmore : das große Riff

Benriach : der gefleckte Berg

Lagavulin : Mühlenmulde

Bunnahabhain : der Grund des Flusses

Glenfarclas : des Tal des graugrünen Grases

Häufig werden auch gälische Namen für Spezialabfüllungen verwendet. Dies soll dem Whisky mehr Authentizität geben und das Bewusstein für die Sprache fördern.

So gibt es zum Beispiel den Coal Ila „Moch“ (zeitige Abfüllung), Bruichladdich „Moine Mhor“ (der große torfige), Glenlivet „Nadarra“ (natürliche Abfüllung – was soviel wie cask strenght bedeutet) und viele mehr.

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