Whiskey-Rebellion in Amerika

Die Whiskey-Rebellion in Amerika

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Als Whiskey-Rebellion wird der Aufstand der Siedler im Westen von Pennsylvanias im Jahre 1794 bezeichnet. Diese kämpften gegen die neu eingeführte Steuer auf alkoholische Getränke.

Ursachen für die Whiskey-Rebellion

Während des Unabhängigkeitskrieges (1775 – 1783) haben sich große Schulden angesammelt, mit denen die neue Regierung zurecht kommen musste. Eine der Maßnahmen, um diese Schulden zu tilgen, war 1791 eine Steuer auf alkoholische Getränke einzuführen. Diese betrug 6 cent pro Gallone bei großen Brennereien. Kleine Bauern, die ihr Getreide zu Whiskey verarbeiteten, traf es mit 9 cent pro Gallone schlimmer. Diese Farmer hatten wenig Geld. Der gewinnbringendste Weg für die Bauern im Westen war, das Getreide zu vergären und zu Whiskey zu destillerieren. Dieser war leicht zu transportieren.
Deshalb wehrten sich die Farmer in den westlichen Gebieten nach Einführrung der Steuer gegen die Staatlichen Steuereintreiber.

Die von George Washington, an die Steuerverweigerer zugestellten Gerichtsvorlagen blieben ohne Erfolg. Da nun ein landesweiter Aufstand drohte, musste gehandelt werden. Im Jahre 1792 wurden die Milizen aus mehreren Bundesstaaten einberufen. Somit wurde eine über 13.000 Mann starke Armee aufgestellt um die Aufstände niederzuschlagen. George Washington führte diese Armee persönlich an. Unter seinem Kommando wurden die Aufstände wurden schnell unterdrückt.

Ergebnis

Das Resultat der Whiskey-Rebellion war die Festnahme zwei der Anführer, welche später begnadigt wurden. Die Whiskeysteuer wurde im Jahre 1802 wieder abgeschafft, da sich der Erfolg in Grenzen hielt.

Dies war das einzige Mal, dass die Bundesregierung unter der neuen Verfassung solch starke militärische Kraft gegen die Bürger im eigenen Land einsetzte. Außerdem war dies auch das erste Mal, dass der Präsident persönlich das Kommando auf dem Schlachtfeld führte.

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