Bücher und Whisky - Whisky A-Z - Whisky Lexikon

Auf der Seite Whisky A-Z haben wir ein Whiskylexikon erstellt, das ständig erweitert wird. Hier erläutern wir einige Fachbegriffe der Whiskyscene, über die man immer wieder hört oder liest.
Falls Ihr Vorschläge für Ergänzungen habt, benutzt bitte unser Kontaktformmular. Wir werden die Vorschläge dann einpflegen.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


A

Vorgang beim letzten Destillationsdurchgang. Der Stillman trennt den brauchbaren vom unbrauchbaren Teil des Destillats.
Das Alter eines Whiskys sagt viel ¸ber die Qualität des Whiskys aus. Dabei bezieht sich die Altersangabe immer darauf, wie lange ein Whisky im Fass gelagert wurde. Ein Single Malt Whisky hat sogar ein Mindestalter, wie lange er mindestens im Fass reifen muss. Dieses liegt bei 3 Jahren, dennoch sind die meisten Single Malt Whiskys mindestens 10 Jahre alt.
Der Anteil des Whiskys, der im Laufe seiner Lagerung aus dem Fass verdunstet.
Der Gälische Begriff hierfür lauet „Ullage“
Sinneseindrücke, die beim Verkosten von Whisky über die Nase und den Mund wahrgenommen werden.
Sie entstehen beim Produktionsprozess und bei der Lagerung/Reifung im Fass.

B

Bezeichnung für das Destillat, das noch nicht in Fässern gereift ist und sich deshalb noch nicht „Whisky“ nennen darf.
Andere Begriffe hierfür sind in den USA und in Europa White Dog, Spirit, New Make, Clearic Spike und Fillings
Verfahren beim Herstellungsprozess in den USA, bei dem flüssige, hefehaltige Rückstände beim Ansetzen der nächsten Maische wiederverwendet werden.
Diese Rückstände werden auch Sour Mash oder Thin Stillage genannt.

Trägt dazu bei, dass der Whiskey seinen Charakter beibehält.

Das Wort bedeutet im Englischen „Fass“ und wird als Synonym für „Cask“ verwendet.
In der Whiskyindustrie bezeichnet es eine Fassgröße mit einer Füllmenge von ca. 180 Liter.
Amerikanische Bezeichnung für Cask Strength, was Fassstärke bedeutet. Der Whisk(e)y behält den Alkoholgehalt wie er ihn frisch aus dem Fass hat und wird nicht auf Trinkstärke verdünnt.
Nordamerikanische (USA, Kanada) Bezeichnung für eine Brennblase.
Ein Blend ist eine Mischung, man sagt auch ein Verschnitt, von verschiedenen Whiskys. Als Grundlage für einen Blend wird oft Grain-Whisky (kontinuierlich destillierter Whisky aus verschiedenen Getreidesorten) verwendet und zum Teil bis zu 50 andere Whiskys hinzugemischt. Auf diese Weise erzielt der Masterblender einen ständig gleich bleibenden Geschmack und gleiche Qualität. Nach dem Mischen wird der Blend noch einige Zeit in einem Fass gelagert, damit die einzelnen Whiskys sich geschmacklich verbinden können.

Das Wort „Blend“ leitet sich ab von blandan (altenglisch) und blanda (altnorwegisch) und bedeutet „mischen“.

Im Johnny Walker Whisky sollen beispielsweise 40 unterschiedliche Whiskysorten enthalten sein.

Damals, als Whisky noch nicht in Flaschen abgefüllt wurde, sondern in Steinkrügen verkauft wurde, hatte man oft ein kleines Fass (30 – 40 Liter) im Keller stehen, welches man vom Whikyhändler auffüllen ließ.
Dieses Fass hieß „Blood Tub“.
Ein Bourbon ist ein typischer amerikanischer Whiskey (nicht Whisky). Während ein Single Malt Whisky nur aus einer Getreidesorte besteht (Gerste), besteht der Bourbon aus mehreren Sorten. Der Hauptbestandteil eines Bourbons ist Mais. Ab einem Maisanteil von mindesten 51%, darf sich der Whiskey Bourbon nennen.
Hefehaltige Rückstände mit flüssigen und fresten Bestandteilen.
Sie bleiben beim ersten Destillationsdurchgang am Boden des Wash Stills zurück.
Sie werden in den USA auch Stillage genannt. Hier heißen die flüssigen Bestandteile Sour Mash.
In Schottland wird dies Pot Ale genannt.

Diese Rückstände werden zu proteinhaltigem Viehfutter verarbeitet.

Fassgröße mit etwa 500 Liter Inhalt.
Wird normalerweise aus spanischer Eiche hergestellt und hat oft schon Sherry enthalten.

C

Die meisten Whiskys werden vor der Abfüllung in eine Flasche auf Trinkstärke verdünnt. Dadurch hat der Whisky einen Alkoholgehalt von ca. 40-50%. Wird ein Whisky hingegen nicht verdünnt, so ist er Cask Strenght (Fassstärke) und hat den Alkoholgehalt wie er ihn frisch aus dem Fass hat. Dieser liegt bei etwa 50-60% oder sogar noch höher.
Spezielles Verfahren (auch Lincoln County Verfahren) beim Herstellungsprozess, das nur in zwei Destillerien in Tennessee (USA) angewendet wird.
Dadurch erhalten die Whiskeys, die durch diesen Prozess hergestellt werden, eine eigene Bezeichnung. Tennessee Whiskey.

Das frische Destillat wird nicht sofort in Fässer abgefüllt, sondern durchläuft langsam (7 – 10 Tage) eine dicke Kohleschicht. Dadurch soll der Whiskey besonders weich werden. Außerdem werden unerwünschte Aromen herausgefiltert.

Kühlfiltrierung / Kältefiltrierung / Chill Filtering
Filtriervorgang nach der Lagerung in Fässern. Dies soll dazu beitragen, dass der Whisky trotz Temperaturveränderungen oder Zugabe von Wasser nicht eintrübt.
Hier findet Ihr mehr dazu.
Hierbei handelt es sich um eine Auswahl schottischer Whisky vom Spirituosenkonzern Diageo. Sie soll die Vielfältigkeit des schottischen Whiskys repräsentieren.
Alte Bezeichnung für White Dog, Spirit, New Make und Fillings
Also das frische Destillat.
Ein Destillationsapperat, der eine kontinuierliche Destillation ermöglicht.
Hierbei handelt es sich nicht um die klassiche Form einer Brennblase, sondern um zwei hohe Säulen (bis zu 15 Meter) handelt.
Das Ergebnis ist sehr reiner Alkohol mit bis zu 95 %.
Apperat beim Destillationsprozess. Hier wird der abdestillierte Dampf in der Brennblase wieder verflüssigt.
Ein Verfahren, das eine kontinuierliche Destillation ermöglicht.
Auch unter Column Stills oder Patent bekannt.
Bezeichnung für einen Whiskey, der zu mindestens 80% aus Mais hergestellt wird.
Dies macht ihn günstiger, aber auch geschmacklich eindimensional.

D

Feste, hefehaltige Rückstände im Destillationsprozess.
Sie werden in den USA auch Stillage genannt.
In Schottland heißen sie Burnt Ale oder Pot Ale.

Diese Rückstände werden zu proteinhaltigem Viehfutter verarbeitet.

Wichtiger Teil des Herstellungsprozesses. Die Destillation erhöht den Akoholgehalt.
Wasser und Alkohol haben verschiedene Siedegrade. Durch das Verdampfen von Alkohol in der Brennblase wird dieser vom Wasser getrennt.
Der größte Spirutuosenkonzern getrennt.
Entstand durch eine Fusion von Grand Metropolitan und Guinness.
In den meisten Brennereien sind Kazten „beschäftigt“ um Mäuse zu jagen. Ihre offizielle Berufsbezeichnung ist „Mouser“. 🙂

Die bekannteste Distillery Cat ist Towser, der Mouser von Glenturret. Diese Katze brachte es sogar ins Guinnessbuch der Rekorde. Sie soll in ihrem langen Leben (24 Jahre) die stolze Zahl von 28899 gefangenen Mäusen aufweisen.

Ein schottischer Brauch, bei dem dem Gast noch ein letzter Schluck Whisky angeboten wird, bevor er sich auf den Heimweg macht. (Trunk an der Tür)
Die Engländer sagen dazu „One for the road.“
Bezeichnung für die Verwendung von zwei verschiedenen Fassarten bei der Lagerung / Reifung von Whisky.
Feste Bestandteile, die nach dem Maischen zurück bleiben.
Ein Dram ist eigentlich eine Einheit der Masse, ein so genanntes Handelsgewicht.
Es wird aber umgangssprachlich auch im Sinne von Schluck (ein kleines Getränk) verwendet, besonders im Zusammenhang mit schottischem Whisky. Dabei ist anzumerken, dass dieses „Dram“ stark in der Menge variieren kann. Also von einem „Schluck“ bis hin zu einem Wasserglas.
Wir würden ein Dram bei etwa 2 cl ansetzen.
Bei dieser besonderen Form der Destillation kommt noch eine dritte Brennblase (Intermediate Still) zum Einsatz. Die Dreifachdestillation wird vor allem in Irland angewendet.
Dadurch ist der Whiskey etwas reiner und leichter, allerdings auch weniger ausdrucksstark.

E

Holz, das für die Herstellung für Fässern verwendet wird.
In den meisten Ländern, die Whisky herstellen, ist Eichenholz zur Lagerung des Whiskys Vorschrift.
Flaschen, die mit dieser Bezeichnung gekennzeichnet sind wurden nur aus einem Fass abgefüllt und sind nicht zusammengemischt.
Die Abfüllungen können sich in den Aromen unterscheiden, da kein Fass dem andern gleicht und auch der Faktor „Lagerort“ eine große Rolle spielt.

F

Ein Whisky bezieht seine Farbe durch die Lagerung in Eichenfässern.
Die Destillen wollen, dass ihr Whisky auch über Jahre immer die gleiche Farbe hat. Deshalb wird bei einigen Whiskys Farbstoff (Zuckercouleur) beigemischt.
Hier erfahrt ihr mehr zu Farbstoffen im Whisky.
Soll eine Erfindung der Kelten gewesen sein.
Es ist in den meisten Ländern gesetzlich vorgeschrieben, dass Whisky zu Reifung in Eichenfässern gelagert werden muss.
Die meisten Whiskys werden vor der Abfüllung auf Trinkstärke verdünnt. Dadurch erhält der Whisky einen Alkoholgehalt von ca. 40-50%. Wird ein Whisky hingegen nicht verdünnt, so hat er Fassstärke (Cask Strength) und den Alkoholgehalt wie er ihn frisch aus dem Fass hat. Dieser liegt bei etwa 50-60% oder höher.
Der letzte Teil der Destillation (Nachlauf). Dieser besteht aus unerwünschten und unbrauchbaren Stoffen, wie Fuselöle.
Er wird durch den Stillman vom „guten“ Alkohol abgetrennt und zur Destillatin zurückgeleitet.
Eine andere Bezeichnung dafür ist Tales.
Der Vorgang beim Herstellungsprozess, bei dem die zuckerhaltige in eine alkoholische Flüssigkeit umgewandelt wird.
Dies geschieht im Washback durch das Zugeben von Hefe. Am Ende entsteht die Wash, die zwischen 7 und 9 % Alkohol hat.
Bezeichnug für das frische Destillat, das noch nicht in Fässern gelagert wurde.
Weitere Begriffe dafür sind White Dog, Spirit, New Make und Baby Whiskey.
Vor dem Abfüllen in Flaschen wir der Whisky gefiltert. Durch ein Sieb aus Edelstahl werden Holzstücke und andere Fassrückstände entfernt.

Anderst als bei der Kühlfiltration werden bei dieser Art der Filterung keine Geschmacks- und Aromastoffe entfernt.

Ein Malt wird nach der Lagerung in einem Fass noch für eine gewisse Zeit in ein anders Fass umgefüllt und gelagert. So erhält der Whisky mehr Komplexität, Tiefe und weitere Aromen und Geschmacksstoffe.

Besonders belieb ist das so genannte Sherry-Finish.

Bezeichnung für Fässer, in denen bereits andere alkoholische Getränke, wie Borubon, Sherry und Port gelagert wurden und die zum ersten Mal mit Malt-Whisky befüllt werden.
Der erste Teil vom Destillat, der vom Stillman abgetrennt wird. Dieser wird wieder zurück in den Bottich geführt, da er ungewollte Stoffe enthält. Dort wartet er auf den nächsten Destillationsvorgang.
Dieser Teil wird machmal auch „Head“ genannt.

G

Ein wichtiger Teil im Herstellungsprozess. Mit Hilfe von Hefe wird Zucker in Kohlendioxide und Alkohol aufgespaltet.
Einer der ersten Arbeitssschritte bei der Herstellung von Whisky und auch Bier.
Das Gerstenkorn wird durch Einweichen in Wasser zum Keimen gebracht. Dadurch wird die enthaltene Stärke freigesetzt.
Die wichtigste Getreideart, die für dei Whiskyproduktion benötigt wird.
Aus ihr wird das Malz gewonnne, das für Single Malts verwendet wird.
Das Glencairn Nosingglas und der Tumbler sind die bekanntesten Gläser mit denen man Whisky genießen kann.

Hier findet ihr mehr zu diesen beiden Glasarten.

Glen ist das gälische Wort für „Tal“.
Grain Whisky wird aus gemälzter Gerste und anderen Getreiden (unter anderem Weizen, ungemälzte Gerste, Mais) gebrannt.
Schottische Grain Whiskys werden fast ausschließlich zum Mischen verwendet. Sie bilden die Basis der Blended Whiskys.

H

Der erste Teil vom Destillat, der vom Stillman abgetrennt wird. Dieser wird wieder zurück in den Bottich geführt, da er ungewollte Stoffe enthält. Dort wartet er auf den nächsten Destillationsvorgang.
Dieser Teil wird auch „Foreshot“ genannt.

Das obere Ende Pot Still (Brennblase), an dem der Lyne Arm anschließt, wird auch als Head bezeichnet.

Der gute Teil des Destillats. Der Stillman entscheidet anhand von Farbe, Temperatur und Messung der Alkoholstärke wann dieser Teil beginnt und endet.
Er trennt den Vorlauf (Head) und den Rücklauf (Tails) ab. Nur der Heart of the run wird zum Reifen in Fässer gefüllt.
Mit Hilfe von Hefe wird Zucker vergoren und in Alkohol umgewandelt.

Neben Wasser und Getreide ist Hefe das dritte Naturprodukt, das für die Herstellung von Whisky verwendet werden darf.

Die meisten Whiskys werden vor der Abfüllung auf Trinkstärke verdünnt. Dadurch erhält der Whisky einen Alkoholgehalt von ca. 40-50%. Wird ein Whisky hingegen nicht verdünnt, so hat er Fassstärke (Cask Strength) und den Alkoholgehalt wie er ihn frisch aus dem Fass hat. Dieser liegt bei etwa 50-60% oder höher.
Eine in Schottland übliche Fassgröße mit einem Volumen von ca. 250 Liter.

I

Die Intermedate Still ist die zweite von insgesamt drei Brennblasen. Diese kommmt allerdings fast nur bei irischen Whiskeys zum Einsatz, da dieser dreimal destilliert wird.
Ein irisches Getränk, bei dem Kaffee, Sahne und Whiskey kombiniert werden.
Whiskey, der aus Irland stammt.
Er ist meis dreifach destilliert und zeichnet sich durch einen milden und fruchtigen Geschmack aus.
Die südlichste der schottischen Hybrideninseln.
Sie gilt als eine eigene schottische Whiskyregion, mit einer hohen Anzahl an Brennereien. Diese sind bekannt für ihre starkt getorften und kräftigen Single Malts.

J

Japan zählt zu den größten Whiskynationen der Welt (mit USA, Schottland und Indien).
Diese Position haben sie sich in relativ kurzer Zeit, erst nach dem zweiten Weltkrieg gesichert.

K

Vereinigung, mit der Absicht, das Ansehen und die Bedeutung des schottischen Whiskys im eigenen Land und in der ganzen Welt zu würdigen und zu steigern.
Die in der Gerste enthaltene Stärke wird in Zucker umgewandelt.
Ein amerikanischer Bundesstaat.
Fast alle amerikanischen Brennereien sind hier angesiedelt. Damals fanden hier die Siedler gute Vorraussetzungen um Whiskey herzustellen.
Bezeichnung für den Ofen und das Gebäude, in dem das Getreide getrocknet wird.
An ihrer Spitze befinden sich Pagoden, die zum Wahrzeichen Schottlands geworden sind.

Mittlerweile wird das fertige Malz industriell bezogen und nur noch wenige Destillerien besitzen ihre eigene Kiln.

Beschreibt die Beschaffenheit und Struktur des Whiskys. Es ist der optische und geschmackliche Eindruck gemeint.
Der Körper eines Whiskys kann voll, mittelschwer oder leicht sein.
Kühlfiltrierung / Kältefiltrierung / Chill Filtering
Filtriervorgang nach der Lagerung in Fässern. Dies soll dazu beitragen, dass der Whisky trotz Temperaturveränderungen oder Zugabe von Wasser nicht eintrübt.
Hier findet Ihr mehr dazu.

L

Die Flüssigkeit, die die erste Brennblase durchlaufen hat. Sie hat ca. 22 – 25 % Alkohol.
Ein Verbindungsstück zwischen Kopf und Kondensator der Brennblase.
Der Winkel des Lyne Arms hat angeblichen einen großen Einfluss auf den späteren Charakters des Whiskys.

M

Getreide wird mit heißem Wasser eingemaischt, um flüssigen Zucker zu gewinnen. Dieser wird für die Entstehung von Alkohol gebraucht.
Whisky, der aus gemälzter Gerste hergestellt wird.
Gebäude einer Brennerei, in denen das für den Whisky notwendige Malz gemacht wird.
Das Gerstenkorn wird in Wasser eingeweicht und zum Keimen gebracht. Danach wird es über Feuer oder heißer Luft getrocknet. Das daraus entstehende Produkt ist das Malz.
Whiskys aus verschiednene Fässern werden in einem großen Fass zusammengeführt (verheiratet) bevor sie in Flaschen abgefüllt weren. Dadurch sollen sie zu einer Einheit werden.
Amerikanische Bezeichnung für die Zusammensetzung der Maische (Getreidesorten).
Jede Brennerei hat für dei Mash Bill ihre eigene feststehende Rezeptur.
So werden Bottiche bezeichnet, in denen sich das Maischen abspielt.

Bei diesem Vorgang werden dem Getreide Zuckerbestandteile entzogen, die dann später durch Zusatz von Hefe zum Gären gebracht werden.

Der Masterblender ist eine der wichtigsten Mitarbeiter einer Whiskybrennerei.
Zu seinen Aufgaben gehören unter Anderem:

  • Auswahl der Fässer zum Abfüllen
  • Zusammenstellung eines Blends
  • Kontrolle der eingelagerten Fässer
  • Qualitätsprüfung
Der letzte Arbeitsschritt beid er Whiskyproduktion.
Versetzung des Whiskys mit Wasser vor der Abfüllung.
Verwendbarer Teil des Whiskys beim letzten Destillationsdurchgang. Die anderen Teile (Vor- und Nachlauf) werden nicht für die Abfüllung in Fässern verwendet.
Wird auch Heart of the Run bezeichnet.
Bezeichnung für den Eindruck, den ein Whisky beim Verkosten im Mund/Gaumen hinterlässt.

N

No Age Statement
Whisky ohne Altersangabe, wie z. B. Macallen Amber oder Talisker Syke.
So wird die frisch destillierte Spirituose bezeichnet, die man noch nicht „Whisky“ nennen darf.
Wird auf White Dog oder Moonshine genannt.
Der Whisky wird beim Verkosten über die Nase analysiert.
Es ist ein sehr wichtiger Bestandteil bei einem Tasting.
Bezeichnung die in Schottland verwendet wird. Hier ist nicht, wie man denkt, ein komplett neues Fass gemeint. Es bezeichnet ein Fass in dem vorher z. B. Bourbon oder Sherry gelagert wurde und das dann zum ersten Mal mit Malt Whisky gefüllt wird.
Dieses Fass ist also streng genommen ein „First Fill“.

O

Im nördlichsten Teil von Schottland befinden sich die Orkney Inseln. Die bekannteste Destillerie auf den Orkney Inseln ist Highland Park.

P

PPM bedeutet parts per Million (deutsch: Teile pro Million).
Bei Whisky wird in PPM die Rauchigkeit angegeben. Je größer die Zahl, desto ist der fertige Whisky.
Ein spitz geformter Turm der als Rauchabzug dient. Ein bauliches Markenzeichen für schottische Whiskybrennereien.
Destillationsverfahren bei dem, im Gegensatz zum bekannten Pot Still Verfahren, kontinuierlich und kostengünstig destilliert werden kann.
Dadurch können größere Mengen relativ günstig und schnell hergestellt werden.
Torf wurde früher in Schottland als Heizmittel verwendet. Es war besonders preiswert und leicht zu beschaffen.

Bei der Whiskyherstellung wurde das Malz über Torffeuern getrocknet (Darren).
Dies ist auch heute noch in vielen Destillerien der Fall. Hier wird dem Feuer etwas Torf zugegeben.
Durch diesen Schritt im Herstellungsprozess erhält der Whisky seine rauchigen Phenolnoten.

Bezeichnet die chemischen Bestandteile, die der Whisky aus dem Torf aufnimmt. Dies geschieht über den Rauch, der beim Verbrennen des Torfs entsteht.

Phenole geben vor allem Islay Malts ihren charakteristischen Geschmack.

Bezeichnung für eine kupferne Brennblase, in der Single Malt Whisky produziert wird.
Bezeichnung für das gesetzliche Verbot von Alkoholherstellung und -verkauf.
Eine standardisierte Alkoholstärkemessung von Getränken, die heute allerdings nur noch in Nordamerika angewendet wird.
Das größte Fass, das in Schottland für die Lagerung verwendet wird.
Es umfasst ca. 550 Liter.

Q

Altertümliches, schottisches Trinkgefäß, das die Form einer Schale hat. Wird auch als Cup of friendship bezeichnet.
Fassgröße von 125 – 130 Liter.
Die Füllmenge beträgt somit ein Viertel eines „Butt“.

R

Bezeichnung für die zweite der beiden Säulen, die bei der Herstllung von Whisky in Patent Stills / Column Stills eingesetzt wird.
In dieser Säule wird das Gemisch zu einem reinen (ca. 95% starken) und relativ geschmacksneutralen Alkohol rektifiziert.
Schottische Bezeichnung für Fässer, die zum zweiten oder dritten Mal mit Whisky befüllt werden. (First Refill, Second Refill)
Letzter Arbeitsschritt bei der Herstellung von Whisky.
Der Whisky wird in Fässer abgefüllt und erhält durch die jahrelange Lagerung seinen Charakter.

Mehr zum Thema findet ihr hier.

Whisk(e)y, der zu mindestens 51% aus Roggen besteht.
Dieser ist vor allem in Nordamerika weit verbreitet.
Vergleich: Bourbon muss zu mindestens 51% Mais bestehen.

S

Bezeichnung, die alle in Schottland produzierten Whiskyarten umfasst. Dazu gehören Malt, Grain und Blended Whisky.

Der Zusatz „Scotch“ ist eine gesetzich geschützte Herkunftsbezeichnung.

Ein Schottisches Unternehmen und Club mit weit mehr als 10 000 Mitgliedern allein in Schottland.
Außdedem ist die SMWS ein unabhängiger Abfüller, der seinen Whisky nur an Clubmitglieder abgiebt.
Spanischer Wein.
Vor allem in Großbritannien sehr beliebt. Dessen Fässer werden auch häufig als Finish für die Whiskyherstellung verwendet.
Amerikanische Bezeichnug für eine Einzelfassabfüllung.
Das bedeutet, dass keine Fässer gemischt werden. Geschmacklich variiert der Geschmack des Whsikys von Fass zu Fass.

In Schottland wird dies als Single Cask bezeichnet.

Ein Single Blend muss aus Malt und Grain Whiskys bestehen und darf nur aus einer einzigen Brennerei kommen.

Die Loch Lomond Distillery produziert den einzigen Single Blend. Hier werden mehrere verschiedene Malts und Grains produziert

Es werden bei der Abfüllung keine Fässer miteinander vermischt. Geschmacklich variiert der Geschmack des Whsikys von Fass zu Fass.

In Amerika wird dies als Single Barrel bezeichnet.

Ein Single Malt kommt aus einer einzigen Destillerie und wir ausschlißlich aus gemälzter Gerste hergestellt.
Schottische Insel, die zur Whiskyregion „Islands“ zählt.
Momentan gibt es eine Whsikybrennerei auf der Insel: Die Talisker Distillery.
Außerdem ist sie bekannt für ihre atemberaubende Natur.
slàinte mhath
Wenn man in Schottland Whisky trinkt, wird „“ als Trinkspruch dazu genannt, was „Gute Gesundheit“ bedeutet.

Bezeichnung für Abfüllungen von sehr kleinen Mengen. Für diese werden nur die besten Fässer ausgewählt.
Das Sour Mash Verfahren wird in allen amerikanischen Whiskeybrennereien angewendet. Der Maische wird ein Teil der Destillationsrückstände (Stillage) wieder zugesetzt.
Mit Hilfe des Spirit Safes entscheidet der Stillman wann der Zeitpunkt gekommen ist, den unbrauchbaren vom brauchbaren Alkohol zu trennen (Vor- und Nachlauf).
Er dient auch zur Kontrolle des Destillationsprozesses.
Brennblase, in der der Alkohol auf die gewünschte Stärke gebracht wird.
Bei diesem Arbeitsschritt wird das Gerstenkorn zum Keimen gebracht.
Das Steeping findet in großen Bottichen statt, in denne das Getreide in Wasser eingeweicht wird.
Bezeichnung für die meist aus Kupfer bestehenden Brennblasen.
Amerikanische Bezeichnung für hefehaltige Rückstände mit flüssigen und fresten Bestandteilen.
Die festen Rückstände werden zu proteinhaltigem Viehfutter verarbeitet.
Die flüssigen Bestandteile werden für die Sour Mash verwendet.
Gebäude der Brennerei, in dem sich Destillationsprozess abspielt.
Mitarbeiter in einer Brennerei. Er kontrolliert die Brennblasen und die Destillation.
Außerdem ist er verantwortlich, mit Hilfe des Spirit Safes den Middle Cut vom unbrauchbaren Rest zu trennen.
Amerikanische Bezeichnung für unverschnittene Whiskeys.
Sie müssen aus einer Maische destilliert sein, die ausschließlich aus Getreide besteht.
Sie dürfen nicht mit einem anderen Destillat vermischt werden.

T

Die Flüssigkeit, die am Ende des letzten Destillationsdurchlaufs aus der Spirit Still fließt.
Wird als Rücklauf vom eigentlichen Whisky abgetrennt.
Bezeichnung für das Verkosten von Whisky.
Tennessee ist ein amerikanischer Bundesstaat im Süden der USA.
Hier wird ein vom Staat anerkannter und definierter Whiskeytyp produziert – der Tennessee Whiskey.
Er unterscheidet sich von den anderen amerikanischen Whiskeys durch den so genannten Lincoln County Process (Charcoal Mellowing). Bei diesem Teil des Herstellungsprozesses sickert das Destillat durch eine dicke Holzkohleschicht bevor es in Fässer abgefüllt wird.
Für die Reifung des Whiskys werden 3 verschiedene Eichenholzfässer eingesetzt.
Bezeichnung für eine besondere Form der Brennblase, die in den USA manchmal für die zweite Destillation eingesetzt wird.
Torf (engl.: peat) wurde früher in Schottland als Heizmittel verwendet. Es war besonders preiswert und leicht zu beschaffen.

Bei der Whiskyherstellung wurde das Malz über Torffeuern getrocknet (Darren).
Dies ist auch heute noch in vielen Destillerien der Fall. Hier wird dem Feuer etwas Torf zugegeben.
Durch diesen Schritt im Herstellungsprozess erhält der Whisky seine rauchigen Phenolnoten.

Die berühmteste Destilleriekatze.
Towser war bei Glenturret „angestellt“ und brachte es dort zu großen Ruhm. Sie hält den Rekord an gefangenen Mäusen (28899) und ging damit sogar ins Guinness-Buch der Rekorde. Der Kater wurde stattliche 24 Jahre alt.

Damals, wie auch heute gibt es die so genannten Destillerie-Katzen (distillery cats). Sie halten Nagetiere aus den Lagern und Produktionsbereichen der Brennereien fern.

U

Schottisch-Gälisches Wort für „Wasser des Lebens„.
Als Wasser des Lebens wird Whisky bezeichnet.

Die Irisch-Gälische Schreibweise lautet uisce beatha.

Unabhängige Abfüller (engl.: Independent Bottlers) sind Firmen, die ganze Whiskyfässer aus verschiedenen Brennereien aufkaufen.
Diese werden dann direkt unter ihrem eigenen Lable abgefüllt oder erhalten davor noch ein spezielles Finish.
Über die Zeit entwickelte sich in Amerika ein großer Whiskeymarkt mit eigenen Herstellungsmethoden und -prozessen. Dabei unterscheidet man vor allem Straight Bourbon und Tennessee Whiskey.

Beim Straight Bourbon muss die Maische mindestens zu 51% Mais besehen und er muss mindestens 2 Jahre in neuen Eichenfässern gereift sein.

Die Tennessee Whiskeys müssen ebenso gemacht und gelagert sein, müssen aber dem Lincoln County Prozess (Charcole Mellowing) unterzogen werden.

V

Ein Gerät, das verwendet wird um eine Probe aus einem Spiritosenfass zu nehmen.
Die deutsche Bezeichnung dafür lautet „Stechheber“.
War ursprünglich die Bezeichnung für die Mischung von Single Malt Whiskys.
Der Begriff wurde durch Blended Malt ersetzt.
Auch Tasting genannt.
Ein Whiskytasting besteht aus zwei Teilen. Dem Nosing und dem Tasting.
Dabei werden die Aromen und Noten des Whiskys genau analysiert.
Auf einigen Whiskyetiketten findet man diese Bezeichnung.
Es bedeutet, dass der verwendete Whisky aus dem bezeichneten Jahrgang stammt. (Jahrgangswhisky)

W

Bezeichnung für die alkoholhaltige Flüssigkeit, die in den Gärbottichen durch die Zugabe von Hefe entsteht.
Daraus entsteht im nächsten Schritt des Herstellungsprozesses (Destillation) das Destillat aus dem dann der Whisky entsteht.

Die Wash hat einen Alkoholgehalt von 7-9 %.

Die Wash Still ist die Brennblase, in der der erste Destillationsvorgang stattfindet. Die Wash (7-9 % Alkoholgehalt) wird hier auf einen Alkoholgehalt von 22-23 % aufdestilliert. Es entstehen die Low Wines.
Wash Backs werden üblicherweise auch „fermenters“ genannt. Damit sind große Bottiche gemeint, in denen die zuckerhaltige Flüssigkeit (Würze; engl.: wort) durch die Zugabe von Hefe zur Fermentation (Gärung) gebracht wird.
Wasser ein Hauptbestandteil der Whiskyproduktion.
Whiskydestillerien werden an fließenden Gewässern errichtet, da sie sehr viel Wasser benötigen. Sei es als Rohstoff für die Whiskyherstellung oder als Kühlflüssigkeit für die Destillationsapperaturen.

Ohne Wasser – kein Whisky.

Whisk(e)y ist eine Spirituose, die aus einer Getreidemaische destilliert wird.
Whisk(e)y ist keine geschützte Herkunftsbezeichnung.
Die Bezeichnungen Scotch, Bourbon oder Irish hingegen schon. Sie durfen nur für Whisk(e)y verwendet werden, die dort hergestellt und abgefüllt wurden.
Eine Whiskyspezialität, für diejenigen, die ihren Whisky etwas entschärfen und versüßen wollen.
Dies hat eine sehr lange Geschichte. Schon damals wurde häufig frisches Destillat (sehr scharf und unangenehm brennend) getrunken welches man mit Zugabe von Kräutern, Honig oder Milch zu mildern versuchte.
Während in den USA mit Kentucky und Tennessee nur zwei Whiskeyregionen unterschieden werden, gibt es in Schottland weitaus mehr.
Zu den schottischen Whiskyregionen gehören die Highlands, Lowlands, Speyside, Campbeltown, Islands und die Insel Islay.
Hier erfahrt ihr mehr zu den schottischen Whiskyregionen.
Ein Rundweg durch die schottische Whiskyregion Speyside. Dieser führt an vielen bekannten Brennereien, wie z. B. Cardhu, Glenlivet, Glenfiddich, etc. vorbei.
White Dog, auch White Whiskey, Legal Moonshine oder White Lightning genannt, kennzeichnet Whisk(e)y, der nach dem Brand nur wenige Minuten, Tage oder Wochen gereift ist. Die Spirituose ist klar. In Europa darf sie nicht als Whisky verkauft werden, da hier eine Mindestlagerzeit für Whiskey von drei Jahren vorgeschrieben ist.
Bezeichnung für eine Art Whisky zu lagern. Hier erhält der Whisky nach der Hauptlagerung ein Finish in einem weiteren Fass.
Bezeichnung für die Würze.
Die Würze ist eine schmutzigfarbene, undurchsichtige und stark zuckerhaltige Flüssigkeit.
Diese bleibt zurück, wenn der Vorgang des Maischens abgeschlossen ist.

X

Pedro Ximenez (PX) ist ein sehr süßer, fürs Dessert geeigneter Likörwein mit sehr dunkler Farbe aus Spanien.
Die für diesen Wein verwendeten Fässer sind sehr beliebt für das Finish von schottischen Whisky. Auf Whiskyetiketten findet man oft die Bezeichnung PX Cask.

Y

Englisches Wort für Hefe.

Z

Farbstoff, der manchen Whiskys zugegeben wird.

Hier erfahrt ihr mehr zu Farbstoffen im Whisky.

Whisky besteht aus drei Hauptzutaten. Getreide, Wasser und Hefe.
Durch die Art des Getreides wird der Whiskytyp bestimmt. Es wird hauptsächlich Gerste, Mais, Roggen und Weizen eingesetzt.

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